#McKinsey Erfahrungen

Keine Langeweile, nirgends 

So unterschiedlich die Herkunft und das Vorwissen neuer McKinsey-Berater, so vielfältig sind auch ihre Karriere-Geschichten. An dieser Stelle berichten Consultants – vom Fellow bis zur Partnerin – von ihrem Einstieg und ihren Aufgaben, von Erfolgen und Herausforderungen. Erfahren Sie aus den Erfahrungsberichten auch mehr über die Arbeit der einzelnen Practices. Und sprechen Sie uns an! Wir beantworten gern Ihre Fragen.

Erfahrungsberichte

„Ein ‚Social Leave‘ verändert den Blick auf die Welt“

Als Physikstudent bewarb sich Benjamin Weber für einen McKinsey-Workshop in Kitzbühel – kam aber „nur“ auf die Warteliste. 48 Stunden vor Seminarbeginn dann der Anruf: Sie sind dabei. Damit erhielt seine Karriereplanung eine völlig neue Richtung, und es sollte nicht das letzte Mal sein. Als erster McKinsey-Fellow überhaupt ging Benjamin nach zwei Jahren im Job in einen „Social Leave“. 18 Monate war er für die Welthungerhilfe im Einsatz, unter anderem in Simbabwe und Bangladesch. Hier sein Bericht.

 

„An jeder Person gibt es etwas, das begeistert“

Ob im Debattierclub oder im Cockpit eines Flugzeugs: Die Perspektive zu wechseln, fand Ralph Breuer schon immer spannend. Ralphs fachliche Heimat ist die Marketing & Sales Practice von McKinsey, seine räumliche Köln. Mindestens ebenso wichtig ist die dritte Konstante seiner Laufbahn: Das Engagement für GLAM, das LGBTQ-Netzwerk bei McKinsey.

„Digitalisierung heißt auch: weg vom Hype, hin zum Mehrwert“

Zwei Dinge waren Matthias Breunig eigentlich immer klar: dass er in die Automobilindustrie geht und dass er promoviert. Dann hat er eine Karrieremesse besucht. Und alles kam anders. Heute arbeitet der Wirtschaftsinformatiker als Associate Partner im Business Technology Office (BTO) bei McKinsey an einem der spannendsten Themen derzeit: Industrie 4.0. Im Gespräch erzählt er, warum das perfekt zu ihm passt und was Karrieren bei McKinsey von anderen unterscheidet.

„Ein Anruf, und ich konnte meine Idee umsetzen“

Seinen Einstieg bei McKinsey hatte sich Markus Weidmann wohl anders vorgestellt: Eine Woche vor dem ersten Arbeitstag brach sich der Wirtschaftswissenschaftler und erfahrene Supply Chain Manager ein Bein. Dank der Unterstützung seiner neuen Kollegen verlief sein Start aber keineswegs holprig. Heute arbeitet er als Expert in der Supply Chain Practice. Außerdem leitet er das McKinsey Capability Center für Lagerwesen in Karlsruhe.

„Frauen nicht nur einstellen, sondern nach oben begleiten“

Als Stephanie Eckermann 2001 bei McKinsey einstieg, war sie in Projekten der Banking Practice oft die einzige Frau. Mittlerweile ist das Bild ein anderes – und es wird von Jahr zu Jahr vielfältiger. Dazu trägt auch das Engagement der promovierten Wirtschaftswissenschaftlerin, Partnerin und dreifachen Mutter bei. Zu ihren Initiativen zählen unter anderem der Women’s Day und das Female Leadership Program. 

„Wir betonen immer die positive Seite des Wandels“

Während andere die Herausforderungen sehen, konzentriert er sich auf die Chancen der Digitalisierung: Der Wirtschaftsingenieur Timo Möller leitet als Senior Expert von Köln aus das „McKinsey Center for Future Mobility“ – eine Art Denkfabrik für die digitale Transformation der Automobilindustrie.

„Die Offenheit unter den Beratern hat mich überrascht“

Nach intensiven Jahren im Investmentbanking hatte Paul Daume den Eindruck, seine Lernkurve flacht ab. Der Wirtschaftsingenieur sprach mit Freunden, die nach der Uni zu McKinsey gegangen waren. Die erzählten: "Bei uns geht es gerade richtig los. Die nächste Herausforderung ist immer zum Greifen nah." Da entschied sich Paul für die Herausforderung – und gegen die Routine. Eine Zwischenbilanz nach fast einem Jahr in der Strategy & Corporate Finance Practice.

„Jede ‚Take Time‘ gibt Kraft und inspiriert – auch für den Job“

Mit Leidenschaft für die Klienten da sein – und nebenbei persönliche Träume verwirklichen: Das ist die „Work-Life-Strategie“ von Manuel Möller. Der Associate Partner im Business Technology Office (BTO) hat bereits mehrfach das „Take Time“-Programm genutzt. Damit können McKinsey-Berater jährlich bis zu zwei Monate aussteigen. Und selbst entscheiden, wofür sie die Zeit nutzen. 

„Wissenschaftlich ist das erstklassig“

Drei Gründe überzeugten den Wirtschaftswissenschaftler Sebastian Ackermann, nach seiner Promotion in der Marketing & Sales Practice von McKinsey anzufangen: Neben der Reputation vor allem die analytische Arbeit auf höchstem wissenschaftlichem Niveau – und die Kollegen. Schon bei den ersten Kontakten zur Practice war ihm klar: Mit diesem Team kann ich mir eine intensive Zusammenarbeit vorstellen.

„Als Informatikerin bin ich hier keine Exotin“

Für eine Versicherung arbeiten? Die Informatikerin Kristin Tuot konnte sich das zu Beginn ihrer Karriere kaum vorstellen. Mittlerweile ist die Branche ihr Steckenpferd. Direkt nach dem Studium stieg die heutige Projektleiterin in das Business Technology Office (BTO) von McKinsey ein. Ihre Etappen im Schnelldurchlauf: zwei Jahre Vollgas als Beraterin, dann Promotion und glückliche Rückkehr ins Team. Jetzt Familie. Und die nächsten Projekte warten schon.  

"Deine Leidenschaft macht den Unterschied“

Lars Repp hat International Affairs und Soziologie in St. Gallen, Seoul und Cambridge studiert und gesellschaftliche Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven analysiert. Bei McKinsey fand er ganz neue Einblicke, schon im Praktikum. Als Fellow im Berliner Büro berät er heute überwiegend Klienten aus dem öffentlichen und sozialen Sektor. Parallel dazu hat er sich ein zweites thematisches Standbein aufgebaut: Projekte im Energiesektor. 

„Auf unsere Modelle müssen Klienten sich verlassen können“

Manche Berater überrascht McKinsey schon vor dem ersten Arbeitstag. So erging es der Wirtschaftswissenschaftlerin und Statistikerin Myriam Thömmes: Sie bewarb sich für ein Event des Business Technology Office (BTO). Zurück kam aber eine Einladung des Bereich Analytics. Sie fuhr zum Interviewtag – und hatte schon abends ein Jobangebot in der Tasche.

„Eine Promotion ist hier eher Standard als Ausnahme“

Ist es mit 26 zu spät für eine Promotion? Nach seinem Finanzstudium in Großbritannien kam es Fabio Mann tatsächlich so vor. Er stieg zunächst ins Investmentbanking ein. Erfreut nahm er dann die Chance wahr, die sich mit seinem Wechsel zu McKinsey auftat: Derzeit promoviert Fabio als „Fellow im Leave“ zu Fragen der Spieltheorie.

"Leidenschaft und Mut zum Risiko"

Peter Merrath bezeichnet sich selbst gern als den „vermutlich einzigen McKinsey-Berater ohne klassisches Abitur“ in Deutschland. Sein Bildungsweg hatte einige Kurven. Die Karriere in Richtung Risikomanagement verlief dafür umso geradliniger. Derzeit berät er als Expert Associate Principal in der Risk Practice vor allem Banken.