„Im Praktikum hatte ich sofort eigene Aufgabenbereiche – und mein Team war einfach super!“

Carolina Rodriguez-Bustelo hat McKinsey über ein Praktikum kennengelernt. Nach ihrem berufsbegleitenden Bachelor hätte die IT-begeisterte Halbspanierin direkt bei McKinsey einsteigen können – entschied sich aber zunächst für einen Master in Business Analytics. Als sie von ihrem Auslandssemester in Südkorea zurückkam und mit ihrem Master fertig war, startete sie als Fellow im Münchner Büro bei McKinsey Digital.

„Nach meinem Abtitur, fiel mir die Wahl meines Studienfachs schwer. Aus der Familie kam der Tipp: Wie wäre es mit IT? Dafür bin ich bis heute dankbar. Insbesondere die Arbeit mit Daten hat sich zu einer großen Leidenschaft entwickelt. Ich entschied mich für ein duales Studium der Wirtschaftsinformatik mit internationalem Fokus. Wir lernten die Grundkenntnisse des Programmierens, wurden aber vor allem auf Rollen in Sales und Consulting vorbereitet.

Operative Umsetzung gefällt mir gut – Strategieberatung noch besser

Die Implementierung etablierter Systeme in Unternehmen fand ich spannend, doch ich wollte vor allem auch die konzeptionelle Phase kennenlernen: Wer entscheidet, welche Projekte überhaupt gestartet werden? So kam ich auf die Strategieberatung. Nach einem Praktikum in der IT-Forensik besuchte ich ein Event von McKinsey Digital. Alumni meiner Uni hatten mich auf die Idee gebracht. Mit der Zusage für das Event konnte ich automatisch am Interviewprozess von McKinsey teilnehmen und musste mich für ein Praktikum nicht noch einmal zusätzlich bewerben. Mein Auswahltag verlief positiv und ich startete mein Praktikum.

Mehr als Excel-Tabellen

Zwar hatte ich durch das Event schon eine Vorstellung von Beratung. Dennoch war ich unsicher: Ist das wirklich etwas für mich? Schaffe ich das? Heute weiß ich, dass diese Sorgen unbegründet waren. Mit meinem Praktikum hatte ich großes Glück. Für einen Automobil-Konzern arbeiteten wir an einem IT Operating Modell und der Unterschied zu vorherigen Praktika zeigte sich schnell. Ich hatte von Anfang an eigene Aufgabenbereiche – und Verantwortung. Schon in der zweiten Woche präsentierte ich vor internem Management und Klienten. Zugleich hatte ich jederzeit Unterstützung von meinem Team und wusste genau, wen ich fragen konnte. Das ganze Team war super – wir haben fast jeden Abend gemeinsam gegessen oder Sport gemacht.

Master vor Direkteinstieg

Danach bekam ich das Angebot, direkt nach dem Bachelor bei McKinsey Digital einzusteigen. Sehr verlockend – aber mit 21 damals für mich zu früh. Gern wollte ich noch einmal die Erfahrung machen ‚Vollzeit-Studentin‘ zu sein. Einmal in Spanien zu leben, fand ich schon immer verlockend, und so ging ich nach Barcelona und machte meinen Master in Business Analytics. Ich wusste, dass McKinsey vermehrt spannende Datenprojekte bearbeitet und dass es sich lohnen würde, in diesem Bereich mehr Expertise aufzubauen. Während eines Auslandssemesters in Südkorea wurde ich in meiner Entscheidung bestärkt: Ich wollte bei McKinsey Digital in München einsteigen und brauchte dafür nur noch ein Partnergespräch, in dem mir das Angebot unterbreitet wurde - ganz ohne zusätzliche Interviews.

Digitaler Fokus von Anfang an

Innerhalb meiner ersten zehn Monate bei McKinsey war ich für eine Versicherung, ein Bauunternehmen, in der Consumer Electronics- und der Logistikbranche unterwegs. Die Konstante in dieser Vielfalt ist der Digitalbezug: Wir bauen zum Beispiel digitale Plattformen auf oder analysieren, wie Unternehmen ihre Daten besser sammeln und nutzen können. Aktuell untersuchen wir sämtliche digitale Initiativen eines Konzerns und zeigen auf, was (noch nicht) funktioniert und wohin es gehen könnte. Alles ist sehr zukunftsorientiert und entsprechend sind auch die Klienten mit großer Leidenschaft dabei.

Datenpflege als Schlüsselthema

Wie meine Rolle dabei aussieht? Einmal habe ich ein Marktmodell gebaut, aber meist bin ich eher in Analyse und Strategieentwicklung eingebunden. Oft beginnt unsere Arbeit damit, dass wir Interviews führen und daraus Hypothesen ableiten. Diese belegen wir dann mit Hilfe interner und externer Datenquellen und entwickeln Handlungsempfehlungen für unsere Klienten. Gerade rund um das Thema Daten gibt es meiner Einschätzung nach bei den meisten Unternehmen noch viel zu tun. In diesem Feld würde ich mich daher gerne zukünftig noch stärker engagieren und spezialisieren.

Tipps für Bewerber:innen

Allen Interessierten kann ich nur empfehlen, McKinsey über ein Praktikum kennenzulernen. Und keine Angst vor den Cases in den Interviews! Diese sind so unterschiedlich, dass man keine perfekten Lösungen vorbereiten kann. Ich habe mich damals sogar verrechnet. Aber da der Gesamteindruck zählt, war das nicht dramatisch. Mein Eindruck: Wenn die formalen Voraussetzungen einer Bewerbung passen, kommt es vor allem auf die Persönlichkeit an. Was man sonst noch wissen sollte? Der Leistungsanspruch bei McKinsey ist hoch, aber der Zusammenhalt und vor allem die Chancen auch. Aktuell überlege ich, ob ich in meinem Fellow Leave einen MBA in den USA mache. Aber es gibt auch andere attraktive Leave-Modelle über die ich nachdenke. 

Teamgeist macht den Unterschied

So sehr mir die inhaltliche Arbeit Spaß macht: Das Wichtigste sind für mich die Menschen bei McKinsey. Die vielen schlauen, inspirierenden Kolleg:innen machen den Unterschied. McKinsey Digital ist besonders eng verbunden, weshalb ich auch nach meinem Praktikum auf jeden Fall wieder hier einsteigen wollte. Am Wochenende bleibt Zeit für Freund:innen, Familie und Hobbies. Seit ich in München lebe, gehe ich zum Beispiel regelmäßig wandern oder Ski fahren."

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Beratung live erleben als Praktikant:in

Die Arbeit einer Topmanagement-Beratung kennenlernen? Bei McKinsey können Praktikanten das und noch viel mehr erwarten: Acht bis zwölf Wochen lang bist du festes Mitglied eines Projektteams. Deine Meinung und dein Einsatz sind vom ersten Tag an gefragt. Du arbeitest vor Ort beim Klienten und gestaltest Unternehmensberatung unter realen Bedingungen mit. 

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