„Hier habe ich gelernt, was wirkliche Teamarbeit ist“

Als Teenagerin entdeckte Lisa Beck-Werz in einem Magazin eine Anzeige von McKinsey – und war so fasziniert, dass sie sich sofort bewarb. Zehn Jahre, ein Schülerstudium und eine Bankausbildung später ist die Wirtschaftswissenschaftlerin tatsächlich Fellow. Nicht das einzige Erstaunliche an ihrem Werdegang.  

„Dass ich damals auf meine ‚Kinderbewerbung‘ bei McKinsey tatsächlich einen Rückruf erhielt, fasziniert mich bis heute. Ich war 15 und konnte nur rudimentär mit Word umgehen. Dennoch nahm man mein Interesse ernst. Das hat mich nachhaltig beeindruckt. 

Schule und Studium zugleich 

Ich hatte schon früh das Bedürfnis, über die Schule hinaus neue Dinge zu lernen und gefordert zu werden. Mit 15 erhielt ich ein Klavierstipendium in den USA. Meine Eltern wollten mich aber nicht so früh ziehen lassen – und so schaute ich mich anderweitig um. Durch Zufall stieß ich auf die Möglichkeit, mich an der Fernuni Hagen als Akademiestudierende einzuschreiben. Ich konnte sogar Scheine erwerben. Beim Abitur hatte ich so den BWL-Bachelor fast in der Tasche. 

Von der Studentin zum Azubi und zurück 

Und dann? Direkt den Master anzuschließen, ging mir doch zu schnell. Wie so oft in meinem Leben gab eine Begegnung den entscheidenden Impuls: Ich lernte eine sehr inspirierende Frau kennen, die im Banking arbeitete. Ich begann, mich mit Finanzthemen zu beschäftigen -und entschied mich für eine Bankausbildung. Im Vorstellungsgespräch stellte man mir die Standardfrage: Ob ich gern im Team arbeite. Ich sagte „Nein, auf keinen Fall“ und erntete erstaunte Blicke. 

Ein neuer Blick auf Teamarbeit 

Heute kann ich darüber lachen. Damals, als Abiturientin, war Teamarbeit für mich etwas, bei dem einer die Arbeit macht und alle anderen sich zurücklehnen. Wie großartig Teamwork sein kann, habe ich erst bei McKinsey gelernt. Wenn wir hier gemeinsam die Herausforderungen einer Studie diskutieren, ziehen alle an einem Strang, geben ihr Bestes und unterstützen sich gegenseitig maximal. Das macht so viel Spaß – ein einzigartiges Arbeitsklima.

Nach dem Master ins Fellowship-Programm 

Vor meiner Bewerbung als Consultant absolvierte ich aber noch weitere Etappen: ein Praktikum in der Chemiebranche, ein Jahr als Bankberaterin, einen Masterstudiengang an der European Business School. Dann lernte ich eine Associate Partner von McKinsey kennen, die mir sehr faszinierend von ihrer Arbeit erzählt. Nach dieser Begegnung hatte ich endgültig verstanden, was ich machen will. Zum Glück hat es mit der Bewerbung auf das Fellowship-Programm sofort geklappt. 

Die Zukunft des Bankings mitgestalten 

Zwei Jahre arbeitete ich an ganz unterschiedlichen Themen – von der Gesundheitspolitik bis zur Automatisierung von Finanzprodukten. Zu meinem Zuhause wird immer mehr die Banking Practice. Die Finanzwelt verändert sich derzeit rasant, Digitalisierung und neue Akteure stellen etablierte Strukturen auf den Kopf. Ich würde brennend gern wissen, wo die Branche in zehn Jahren steht. Bei McKinsey kann ich diesen Wandel unmittelbar mitgestalten. Meine Erfahrung als Ausbildende an der „Basis“, im direkten Kundenkontakt, hilft mir dabei sehr. 

Rückhalt auch in schwierigen Zeiten 

Derzeit bin ich im so genannten „Educational Leave“ und promoviere. Ich forsche in Aachen zu Personalmanagement-Themen. Zunächst musste ich allerdings krankheitsbedingt einige Monate kürzertreten. In dieser Zeit hat mich die Firma noch einmal neu überzeugt. Kollegen und Mentoren kamen mich fast wöchentlich besuchen, waren so herzlich – ein wirklich außergewöhnlicher Rückhalt. 

Mit Vorurteilen aufräumen 

Auch während meines Leaves engagiere ich mich weiter im Recruiting, unter anderem im Firsthand-Programm für Studierende. In Gesprächen mit Bewerbern ist es mir wichtig, ein realistisches Bild von unserer Arbeit zu vermitteln. In manchen Foren liest man ja die wildesten Dinge über unsere Arbeitszeiten. Dazu sage ich: Natürlich ist Consulting kein „Nine-to-five“-Job. Aber es gibt auch große Freiheiten. Zwischen zwei Studien kann ich zum Beispiel problemlos mehrere Wochen, mit Take Time sogar bis zu drei Monate frei nehmen. Noch so ein Irrglaube: Dass man neben der Arbeit keinen Sport treiben könne. Ich bin seit vielen Jahren Triathletin, war 2018 beim Iron Man dabei. 

Das Schülerstudium, der Leistungssport … Außerhalb von McKinsey finden viele meinen Werdegang etwas verrückt. Aber hier haben viele Extremes erlebt und geleistet. Da passe ich ziemlich gut hinein.“   

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