„Wir arbeiten ständig an völlig neuen Fragestellungen“

Nina Haarkötter und die Zahlen: Das war schon früh eine erfolgreiche Kombination. Bereits als Schülerin besuchte sie Analysis-Seminare an der Uni. Nach dem Abi musste es ein Studium der Wirtschaftsmathematik in Mannheim sein – in der Stadt der Quadrate. Parallel entdeckte die Globetrotterin aus dem Ruhrpott ihr zweites Talent: die Beratung.  

„Als Mathematikerin ist ein Beruf in einer Bank oder einer Versicherung offensichtlich. Schon als Schülerin besuchte ich Mathe-Seminare an der Uni und berechnete im Nebenjob Renten für die betriebliche Altersvorsorge. An der Uni in Mannheim entdeckte ich dann ein ganz anderes Feld: die studentische Unternehmensberatung. Im Team arbeiten, Projekte steuern – das machte mir riesigen Spaß. Schnell wurde auch klar, wo die meisten meiner damaligen „Kollegen“ hinwollten: zu McKinsey.  

Vielfalt, die überzeugt

Meine Neugier war geweckt, und ich bewarb mich auf einen McKinsey-Workshop in Frankfurt. Der dauerte zwar nur einen Tag, aber in dieser kurzen Zeit führte ich so interessante Gespräche, dass der Funke übersprang. Mein nächster Besuch galt dem bereits deutlich größeren Women’s Day. Ich traf Expertinnen aus den verschiedensten Bereichen des Unternehmens, so viele unterschiedliche und interessante Charaktere. Das war also McKinsey! 

Capstone – Mentoring speziell für Studentinnen

Nach den Events hatte ich das Glück, ins Capstone-Programm aufgenommen zu werden, ein Mentoring-Programm speziell für Student(inn)en. So hatte ich schon vor meinem Bachelorabschluss die Chance, regelmäßig McKinsey-Beraterinnen zu treffen – mal zum Kochen, mal auf dem Weihnachtsmarkt, ganz informell und authentisch. Je mehr Menschen und Themen ich kennenlernte, desto sicherer wurde ich in meiner Entscheidung. 

Master oder Direkteinstieg? 

Nach dem Bachelor in Wirtschaftsmathematik stand ich dann vor der schweren Entscheidung: erst den Master oder gleich zu McKinsey? Ich entschied mich für die größere Herausforderung. Die schnellen inhaltlichen Wechsel im Consulting, die Lernkurve – all das schien gut zu mir zu passen. Außerdem war die Uni nur aufgeschoben statt aufgehoben, da es bei McKinsey den Educational Leave gibt. Drei Jahre lang arbeitete ich an ganz unterschiedlichen Studien, konnte viel reisen – was ich immer schon geliebt habe – und setzte erste Schwerpunkte. Das Thema Cybersecurity reizt mich besonders. Eine hochaktuelle Herausforderung: Wie können sich Firmen und Organisationen vor Hackerangriffen schützen?

Was Beratung und Mathematik gemeinsam haben

Generell hilft mir die Art zu denken, die ich Studium gelernt habe. Wir arbeiten ja ständig an Problemen, die es vorher so noch nicht gab. Da helfen die Logik und Struktur, die ich bei der Beweisführung mit griechischen Buchstaben gelernt habe. Ein Problem erstmal in kleine Bausteine zerlegen und dann das große Ganze sehen – dieses Vorgehen funktioniert auch in der Beratung gut. 

Promotion zu Personalthemen

Vorerst gehört meine Aufmerksamkeit aber wieder ganz der Forschung: Seit kurzem bin ich im „Educational Leave“ und arbeite an meiner Promotion. An der RWTH Aachen forsche ich zu der Frage, welchen Einfluss Personalvorstände auf die Unternehmenskultur und -performance haben – und zwar mit quantitativen Methoden. Daten und Fakten mit „People“-Themen verknüpfen: Das ist die Kombination, die bei mir immer mitschwingt. Bei der Suche nach dem richtigen Betreuer war das McKinsey-Netzwerk eine große Hilfe. 

Viel Kontakt auch während des Leaves

Einerseits vermisse ich die Projektarbeit. Anderseits freue mich wieder mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen zu können und bin deshalb auch wieder in meine Heimatstadt Mülheim an der Ruhr gezogen. Parallel engagiere ich mich weiterhin im Recruiting, bei Trainings, bei Auswahltagen und bin mittlerweile selbst Capstone-Mentorin. Da ist ziemlich typisch für McKinsey: Da alle von der tollen Förderung und Unterstützung schon vor dem Einstieg so begeistert sind, hat fast jeder das Bedürfnis, der „nächsten Generation“ dasselbe zu ermöglichen.

Mein Rat an Bewerber 

Oft werde ich gefragt, was ich Beratungs-Neulingen empfehlen würde. Mein erster Rat: McKinsey einfach mal kennenlernen! Ein Event besuchen, ein Praktikum machen – es gibt so viele Möglichkeiten. Gerade für Naturwissenschaftler ist Consulting eine hochinteressante Alternative zur Forschung oder Industrie. Man sollte sich allerdings ehrlich fragen: Arbeite ich lieber mit Menschen oder allein? Brauche ich die Abwechslung oder möchte ich mich mit einem Thema im Detail auseinandersetzen? Habe ich Lust, immer weiter zu lernen? Bin ich bereit, zu reisen? Wer sich das klar gemacht hat, darf sich auf einen hochgradig spannenden, fordernden, vielseitigen Job freuen – der unfassbar viel Spaß macht.“   

 

McKinsey kennenlernen
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