„Ein Anruf, und ich konnte meine Idee umsetzen“

Seinen Einstieg bei McKinsey hatte sich Markus Weidmann wohl anders vorgestellt: Eine Woche vor dem ersten Arbeitstag brach sich der Wirtschaftswissenschaftler und erfahrene Supply Chain Manager ein Bein. Dank der Unterstützung seiner neuen Kollegen verlief sein Start aber keineswegs holprig. Heute arbeitet er als Expert in der Supply Chain Practice. Außerdem leitet er das McKinsey Capability Center für Lagerwesen in Karlsruhe.

Mit Berufserfahrung in die Beratung

Ich kam ja als so genannter „Experienced Hire“ in die Beratung, hatte in Russland promoviert und mehrere Jahre in der Industrie gearbeitet. Von der Professionalität bei McKinsey war ich schon in der Einführungswoche beeindruckt. Die Trainings sind genau auf das zugeschnitten, was man braucht. Noch wichtiger für mich: Ich kann mir hier ein deutlich größeres fachliches Spektrum erschließen. So bilde ich mich täglich weiter, bin pro Jahr bei zehn bis 15 Unternehmen unterwegs. Dabei habe ich immer Kollegen um mich, die so hochqualifiziert und engagiert sind, dass ich das Gefühl habe: Ich spiele im besten Team.

Vom Generalisten zum Experten

Aus meiner Arbeit für einen Pharmagroßhändler brachte ich schon Spezialwissen mit, als ich in die Supply Chain Practice bei McKinsey einstieg. Dennoch bin ich als Generalist gestartet und erst später auf den so genannten Experten-Track gewechselt. Dieser Mix ist auf Projekten oft entscheidend: Die Generalisten stellen meist die übergreifenden strategischen Fragen. Und die Spezialisten gehen ins Detail. Sie können mit ihren Impulsen eine Lösung nochmal auf eine andere Ebene heben – manchmal innerhalb von Stunden oder Tagen. Diese Mischung wissen Klienten extrem zu schätzen. Und als Spezialist ist es faszinierend zu erleben, welchen Einfluss man haben kann, wenn man sich in einem Bereich auskennt.

Fast Track der Entscheidungen

Einmal wurden wir beispielsweise von einem Klienten in Osteuropa gebeten, externe Logistikdienstleister zu bewerten. Schon beim ersten Besuch konnten wir konkrete Verbesserungspunkte aufzeigen. Der Klient hat das sofort mit seinem Dienstleister diskutiert, und innerhalb von Stunden fielen die notwendigen Entscheidungen. Das war wirklich Fast Track. So unmittelbar habe ich die Wirkung meiner Arbeit in der Industrie selten erlebt. Nicht nur für die Klienten, auch für mich sind solche Erlebnisse sehr zufriedenstellend.

Build your own McKinsey

An der Supply Chain Practice fasziniert mich, dass sie genauso global aufgestellt ist wie die Lieferketten, die wir analysieren. Es gibt ein internationales Team von etwa 200 Beratern. Die sind zwar selten an einem Ort, arbeiten aber sehr effizient zusammen. Wir organisieren auch fachspezifische Trainings untereinander, etwa zu Robotik im Lagerwesen. Generell sind die Gestaltungsspielräume bei McKinsey bemerkenswert. Es gibt keine langwierigen Bewilligungsprozesse und viel Platz für Eigeninitiative. Aktuell setze ich z.B. am Capability Center in Karlsruhe eine Industrie-4.0-Kooperation um, bei der es um den Einsatz von „Smart Glasses“ im Lager geht. Damit lassen sich Produkte freihändig ohne Barcode-Scanner schneller erfassen. Als ich die Idee intern präsentiert habe, brauchte es nur einen Anruf, eine kurze Diskussion – und ich konnte loslegen. Unsere Klienten sind begeistert von der neuen Anwendung. Das ist für mich „Build your own McKinsey“: Man kann Dinge direkt umsetzen – auf seine Art. 

Erfahrungsbericht

Karrieren@McKinsey: Neu sortiert

Auch wer mit Berufserfahrung einsteigt wie Supply-Chain-Experte Markus Weidmann, kommt bei McKinsey noch einmal deutlich weiter – durch herausfordernde Projekte, gezielte Weiterbildung und schnell wachsende Verantwortung.

Promotion

Für den Doktor nach Russland

Für seine Promotion ging Markus im Auftrag der European Business School nach Moskau, um dort einen Stiftungslehrstuhl für Logistik der deutschen und russischen Bahn aufzubauen. 

Berufserfahrung

Logistiker und Stratege

Bei einem Pharmagroßhändler hat Markus Logistik-Projekte in ganz Europa betreut. Doch der tägliche Reiz ließ mit der Zeit nach. In der Beratung fand er neue, intensive Einblicke und vor allem: eine größere Themenvielfalt.

Expertise

Theorie und Praxis

In der Supply Chain Practice entwickeln Markus und seine Kollegen nicht nur Lösungen für komplexe globale Lieferketten. Sie forschen auch an innovativen Tools und Methoden, z.B. für die Bestandsberechnung oder die Transportoptimierung.  

Branchen

Von Pharma bis Handel

Wie schon zu Beginn seiner Laufbahn ist Markus meist für die Pharmabranche im Einsatz. Er berät aber auch viele andere Unternehmen, etwa aus dem Handel, der Chemie-oder Automobilindustrie.

Capability Center Karlsruhe

Anpacken und besser machen

In Karlsruhe hat Markus eines der McKinsey Capability Center mit aufgebaut. Dorthin lädt McKinsey Klienten ein, um deren Mitarbeiter zu schulen. Die Teilnehmer lernen voneiner Simulationsrunde zur nächsten, wie sich Logistik optimieren lässt –ganz konkret.

Internationalität

Fünf Sprachen und ein Dutzend Länder

Während seiner Promotion hat Markus Russisch gelernt, seine vierte Fremdsprache. Das hilft ihm bei McKinsey regelmäßig: Supply-Chain-Projekte führen ihn in viele Länder Europas und Asiens. Montags Dublin, mittwochs Barcelona, dann weiter nach Warschau und zurück nach München – eine ganz normale Woche für Markus.

Weiterbildung

Zweigleisig voran

Auch ein Spezialist wie Markus verwendet sehr viel Zeit auf Trainings.
Er kann zwei Arten von Weiterbildungsangeboten nutzen: die regelmäßigen, für alle Berater vorgesehenen Programme zur Erweiterung der Consulting-Skills und fachspezifische Trainings. Letztere werden innerhalb der Supply Chain Practice organisiert.

Work-Life

Zeit für die Familie

Bei seinem Einstieg ins Münchner Office wurde Markus nicht nur das Büro präsentiert – sondern auch die McKinsey-eigene Kinderkrippe "McKiddies". Als Vater einer fünfjährigen Tochter nutzt er gern dieFreiräume in der Arbeitsgestaltung, die ihm McKinsey bietet. Dazu zählt z.B., dass er den Freitag an einem frei wählbaren Ort verbringen kann –meist daheim in München, nah bei
der Familie. 

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Einstieg als Operations Consultant

Operative Exzellenz ist für große Unternehmen entscheidend, um sich im Wettbewerb durchzusetzen. Die Operations Practice hilft Klienten aller Branchen, ihre Prozesse nachhaltig zu verbessern und global wettbewerbsfähig zu sein – ein ideales Arbeitsfeld für Spezialisten zu Themen wie Manufacturing, Supply Chain Management oder Product Development.

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Einstieg mit Erfahrung
Einstieg mit Erfahrung

Mit Erfahrung punkten als Young Professional

Ein kluger Wechsel zur richtigen Zeit kann jedes Spiel entscheiden. Das gilt auch im Beruf. Nutzen Sie das, was Sie bis jetzt erlebt, gelernt und bewegt haben. Und arbeiten Sie mit uns an den großen Herausforderungen der Stunde. 

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