"Deine Leidenschaft macht den Unterschied“

Lars Repp hat International Affairs und Soziologie in St. Gallen, Seoul und Cambridge studiert und gesellschaftliche Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven analysiert. Bei McKinsey fand er ganz neue Einblicke, schon im Praktikum. Als Fellow im Berliner Büro berät er heute überwiegend Klienten aus dem öffentlichen und sozialen Sektor. Parallel dazu hat er sich ein zweites thematisches Standbein aufgebaut: Projekte im Energiesektor. 

Du bist als Sozialwissenschaftler in die Beratung gegangen – wie kam es dazu?

Schon aus der Schulzeit brachte ich ein großes Interesse an politischen Themen mit und habe danach bewusst einen interdisziplinär angelegten Studiengang gewählt: internationale Beziehungen. Damals brannte ich außerdem schon für Social Entrepreneurship und soziale Innovation. Von McKinsey erhoffte ich mir vor allem zwei Dinge: einerseits in Teams zu arbeiten, die mit hohem Tempo und viel Leidenschaft ihre Themen treiben – und andererseits die Unternehmenswelt und damit eine weitere Dimension von Gesellschaft besser zu verstehen. Eingetaucht in diese Welt bin ich dann über ein Praktikum.

Mit welcher Erwartung bist Du eingestiegen?

Ich habe mich gefragt: „Könnte das etwas sein, wo ich langfristig gern arbeiten würde?“ Das Praktikum hat mich dann inhaltlich und menschlich überzeugt: Mein erster Projektleiter war Physiker, der Partner Ingenieur und der Seniorpartner Hobbyboxer. Das beschreibt es ganz gut. 

Und Dein erstes Projekt?

Mein erster Klient war ein Unternehmen aus dem Bereich erneuerbare Energien. Wir haben eine Studie zur staatlichen Regulierung gemacht. Für mich war das extrem spannend, weil es genau an der Schnittstelle stattfand, die mich interessiert: auf der einen Seite Unternehmen, auf der anderen Seite die Politik. Das war die Zeit, als sich Weichen jeden Tag neu gestellt haben, weil ein neuer Fördersatz für erneuerbare-Energien diskutiert wurde.

Sechs Monate später bist Du dann als Fellow eingestiegen – mit welchen Schwerpunkten?

Ich habe mir ein zweites Standbein aufgebaut: den Energiesektor, weil der mich im Praktikum schon fasziniert hat. Überwiegend berate ich aber Klienten aus dem öffentlichen und sozialen Sektor. Da geht es oft um klassische organisatorische Fragen. Außerdem unterstützen wir soziale Initiativen oder Projekte bei inhaltlich herausfordernden Themen. Beispielsweise arbeiten wir in Berlin eng mit der Organisation ASHOKA zusammen, die soziales Unternehmertum fördert. Ich hatte von Anfang an das Gefühl: McKinsey hat ganz viele Welten. Der Gestaltungsspielraum ist enorm. 

Der öffentliche Sektor ist sehr attraktiv für Bewerber. Was rätst Du Absolventen, die einen ähnlichen Weg gehen wollen?

Wenn man für eine relevante Frage brennt, kommt man meist auch zum Ziel. Also wenn man nicht nur sagt, das ist spannend, sondern: Das ist mein Thema! Denn letztendlich macht oft die Leidenschaft den Unterschied. Allerdings arbeiten nur wenige Berater ausschließlich für den öffentlichen und sozialen Sektor. Man sollte generell offen sein für die vielen Einsatzgebiete, die sich einem hier bieten. Das macht McKinsey ja schließlich auch aus.

Deine ersten beiden Jahre als Fellow sind fast um – geht es nun in den Leave?

Ja, darauf freue ich mich schon sehr. McKinsey stellt mich für eine Promotion frei. Ich werde mir die soziale Nachhaltigkeit der Circular Economy noch mal im wissenschaftlichen Detail anschauen. Das hat dann sicher auch wieder positive Nebeneffekte auf meine Tätigkeit als Berater. 

Erfahrungsbericht

Karrieren@McKinsey: beste Gesellschaft

Wie Geistes- und Sozialwissenschaftler bei McKinsey ihren Weg machen können, zeigt die Laufbahn von Lars Repp. Er startete als Praktikant und ist heute Fellow im Berliner Büro. 

Studium

Perspektiven auf Gesellschaft

Lars hat bis zum Bachelor International Affairs in St. Gallen studiert, inklusive Auslandssemester in Seoul. Anschließend ging er nach Cambridge, wo er mit einem Master in Soziologie abschloss.

Schwerpunkte

Soziale Innovation und erneuerbare Energien

 

Bringt soziale Innovation mehr als klassische Aktivitäten von sozialen Organisationen? Mit dieser Frage beschäftigt sich Lars seit dem Studium. Bei McKinsey konnte er Aspekte dieses Themenfelds immer weiter vertiefen und vorantreiben. Er berät überwiegend Klienten aus dem öffentlichen und sozialen Bereich. Sein zweites Thema sind erneuerbare Energien.

Fellow Leave

Zurück zur Wissenschaft

Seine ersten zwei Jahre als Berater hat Lars bereits als „bezahlte Ausbildung“ empfunden. Nun nutzt er die Chance, sich für eine Promotion freistellen zu lassen – bei voller Bezahlung für ein Jahr.  

Projektarbeit

Auch Nicht-BWLer sind erfolgreiche Berater

Was Lars an der Projektarbeit besonders schätzt: „Wir agieren nicht nach Schema ABC aus Buch XYZ, sondern immer situationsbezogen.“ Das zweite große Plus aus seiner Sicht: Bei fachspezifischen Fragen unterstützen die Experten bei McKinsey schnell und unkompliziert. Außerdem helfen individuelle Trainings und Coachings.

Einstieg

Abenteuer: Praktikum

Wie viele Interessenten ist Lars durch persönliche Gespräche mit McKinsey-Beratern neugierig auf die Topmanagementberatung geworden. Bei seinem McKinsey-Praktikum lernte er schließlich eine Branche kennen, über die er fast nichts wusste: die Energiewirtschaft. Sie zählt heute zu seinen Schwerpunkten.  

Office

Offenheit trifft auf Professionalität

Die Arbeitsatmosphäre in den McKinsey-Büros ist von Offenheit und Professionalität geprägt. Lars schätzt am Berliner Büro nicht nur den entspannten Umgang miteinander. Im Hauptstadtbüro ist auch eines der McKinsey Digital Hubs angesiedelt. Entsprechend arbeiten dort viele Entwickler und Agile Coaches – „das bringt Start-up-Feeling“.

Weiterbildung

Consulting Skills und Persönlichkeit

Wie jeder Berater bei McKinsey durchläuft auch Lars ein zugeschnittenes Weiterbildungsprogramm. Dazu zählen regelmäßige Trainings, bei denen er gezielt bestimmte Fähigkeiten vertieft. Hinzu kommt ein individuelles Mentoring und Coaching.

Work Life

Vielseitigkeit auch privat

Social Life: für Lars nicht nur beruflich, sondern auch privat wichtig. Heißt: In der Freizeit Freunde treffen oder die Berliner Kulturszene erkunden. Am liebsten geht er in Ausstellungen oder schaut sich Theateraufführungen im Maxim-Gorki Theater an. Mit seinen Freunden sieht man ihn oft auf dem Tempelhofer Feld – anschließend wird gemeinsam gekocht.

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