Ulrike: Komm in mein Team!

"Ich suche Vordenker und Querdenker, die mit Begeisterung und Neugier bestehende Begebenheiten in einer Industrie mutig hinterfragen."

Wer bist Du? Ich heiße Ulrike Deetjen und bin Wirtschaftsinformatikerin. Als Teil von Digital McKinsey begleite ich insbesondere Digital-Transformationen im Versicherungs- und Krankenkassenbereich.

Was sind Deine konkreten Aufgaben im Alltag? Ich leite typischerweise zwei McKinsey Projektteams parallel, oft bei unterschiedlichen Klienten. In meinen Teams bringe ich dabei eine breite Vielfalt von Fähigkeiten zusammen: Digital-Beratung, Analytics-Expertise, Design, Software-Architektur oder Agile Coaching. Zusätzlich bin ich als Expertin fortlaufend in weiteren Projekten weltweit eingebunden, wo es dann mehr darum geht, den Teams vor Ort spezifisches Wissen – z. B. zu Ökosystemen im Gesundheitswesen oder im Versicherungsbereich – zu vermitteln.

Was konntest Du in der Versicherungsbranche bereits konkret bewegen? Viel unattraktiver als Versicherungen geht ja eigentlich nicht, oder? Zumindest verbinden wahrscheinlich die meisten Leute Versicherungen mit langweiligen Formularen und Ähnlichem. Doch genau deshalb kann man in diesem Bereich sehr viel zum Positiven verändern. Ich habe mehrere Digitalversicherer aufgebaut, also ganz neue Versicherungen in Deutschland und im Nahen Osten, die Versicherungen innovativ, einfach und transparent anbieten.  

Wie bist Du eigentlich zu Digital McKinsey gekommen? Ich bin vor rund zehn Jahren direkt nach dem Bachelor als Junior Fellow eingestiegen. Gerade die Kombination aus Business und Technologie hat mich damals wie heute sehr fasziniert. Während meiner Zeit bei McKinsey habe ich insgesamt drei Mal eine Auszeit genommen: einmal für den Master, dann für eine Promotion und schließlich nochmal nach der Geburt meiner kleinen Tochter, die jetzt zweieinhalb ist.

Das klingt danach, als ob die Firma speziell auch für Frauen Flexibilität ermöglicht. Ja die Firma ermöglicht und fördert in toller Weise berufliche Entwicklung und universitäre Weiterbildung – aber für alle, Berater und Beraterinnen. Und dass Familie haben nicht das Karriereende bedeutet, ist für eine moderne Firma eine Selbstverständlichkeit. Je länger man bei der Firma ist, desto mehr Bälle balanciert man gleichzeitig, aber es besteht generell eine hohe Flexibilität, die man auch selbst gestalten kann. Auch geographisch ist man flexibel: Ich habe innerhalb Deutschlands bereits mehrfach den Standort gewechselt, das war sehr unkompliziert. Einer meiner Mentoren hat mal zu mir gesagt: „Wenn Du ein Modell im Kopf hast, das Du beschreiben kannst, dann mache ich alles, damit wir das umgesetzt bekommen.“ Am Ende muss man vieles einfach für sich individuell ausprobieren.   

Nach einem IT-Studium stehen einem ja viele Türen offen. Warum sollte man sich für die Tür entscheiden, auf der Digital McKinsey steht? Weil man die Schnittstelle zwischen Business und Technologie hier am besten abdeckt – und dadurch ein ganzheitliches Verständnis aufbaut, das man auch braucht, um Technologie wirklich einsetzen zu können. Ich dachte mir damals: Ich mach das jetzt einfach mal. Wenn es mir nicht gefällt, mache ich nach dem Master eben was Anderes. Aber die Arbeit hat mir jedes Mal so viel Spaß gemacht, dass ich immer wieder gerne zurückgekommen bin. 

Worauf können sich Bewerberinnen besonders freuen? Meine Praktikanten waren immer ziemlich beeindruckt von den Themen, an denen sie arbeiten durften. Digitalisierung, digitale Ökosysteme, das sind halt einfach auch extrem coole Themen. Und gleichzeitig das hohe Maß an Einbindung, das sie von Tag eins an erleben. Praktikanten werden den Klienten schon als solche vorgestellt, aber in der täglichen Arbeit wird da kein großer Unterschied zwischen Praktikanten und jungen Beratern gemacht. Beim Praktikum bei McKinsey wird viel von Dir verlangt – aber Du lernst eine Menge und bist vom ersten Tag an mitten drin dabei.   

Was sollten Bewerberinnen mitbringen? Ich suche Vordenker und Querdenker, die bestehende Begebenheiten in einer Industrie mutig hinterfragen, Begeisterung und große Neugier zeigen – aber gleichzeitig ein Gefühl dafür haben, was umsetzbar ist und wie sie Dinge adressieren müssen, um andere dabei mitzunehmen. Außerdem sollten sie sich für die digitalen Themen begeistern. Es muss kein Studium im IT-Bereich sein, aber der Lebenslauf sollte etwas zeigen, das die Begeisterung auch untermauert.

Was macht Dein Team besonders? Spannende Themen – wenn man nach einigen Monaten Arbeit seine eigene Police vom selbst aufgebauten Digitalversicherer in der Hand hält, ist das schon ziemlich cool. Gleichzeitig aber auch ein großer Teamzusammenhalt und ein enges Mentoring. Ich nehme mir immer Zeit für gegenseitiges offenes Feedback - z. B. spontan mit einem Tipp nach dem Meeting oder auch als längeres Gespräch in regelmäßigen Abständen. 

Welche Tipps kannst Du abschließend den Bewerberinnen mit auf den Weg geben? Bereite Dich gut auf den Interviewtag vor, aber vertraue auch auf Dich selbst. Als Interviewer begeistern mich authentische und nicht zu glatte Kandidaten am meisten. Bewirb Dich einfach –  und finde mit dem Praktikum heraus, ob Beratung zu Dir passt. So ein Praktikum entscheidet ja nicht den Karrierepfad bis zur Rente. Daher, einfach ausprobieren!