Miriam: Komm in mein Team!

"Bei meinen Klienten in der Modeindustrie wird das beste aus zwei Welten vereint – stategisches Arbeiten mit einer gewissen Kreativität und Lockerheit!"

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Wer bist Du? Mein Name ist Miriam Heyn, ich bin Partnerin bei uns im Berliner Büro. Ich bin seit 2009 bei McKinsey und habe vorher internationale Betriebswirtschaftslehre in Nürnberg studiert.

Worin bestehen Deine Hauptaufgaben bei McKinsey? Ich berate vorwiegend Modeunternehmen, aber auch andere Konsumgüterunternehmen zu verschiedenen Themen rund um Transformationen.

Wie bist Du zu McKinsey gekommen? Während meines Studiums hatte ich einen Professor, der auch Alumnus von McKinsey war. Er ermutigte mich, ein Praktikum bei McKinsey zu machen. 2008 habe ich mich dann für eins beworben. Das hat mir so gut gefallen, dass ich 2009 bei McKinsey im Münchener Büro angefangen habe.

Inwiefern ist ein Praktikum bei McKinsey anders als andere Praktika?  Das Besondere ist, dass man als Praktikantin oder Praktikant bei McKinsey von Anfang an ernst genommen wird. Man ist von Tag eins mit vor Ort beim Klienten. In meinem Praktikum hatte ich sogar eine Klientin, für die ich hauptverantwortlich war. Ich bekam dann meine eigenen kleinen Arbeitspakete, die ich ihr auch selbst vorstellen durfte. So findet man im Praktikum recht schnell heraus, ob das Beraterleben zu einem passt: ob man Freude daran hat zu reisen, vor Ort gemeinsam mit den Klienten Probleme zu lösen, im Team zu arbeiten. Danach weiß man genau, was einen erwartet, wenn man sich für einen Einstieg entscheidet. Typisch für McKinsey ist auch, dass abweichende Meinungen immer willkommen, ja sogar gewünscht sind. Wir nennen das „Obligation to Dissent“. Auch wenn ein Kollege im Raum ist, der vielleicht seit 20 Jahren bei der Firma ist, ist die Meinung des Praktikanten genauso wichtig. Es zählt die inhaltlich richtige Antwort, das bessere Argument und eben nicht die Hierarchie.

Worauf können Bewerberinnen sich einstellen, wenn sie sich für Dein Team bewerben? Worauf sie sich freuen können, ist, dass meine Klientinnen und Klienten wirklich nett und super in der Zusammenarbeit sind. Gerade in der Modeindustrie hat man natürlich viel mit kreativen Leuten zu tun. Dadurch bekommt man das Beste beider Welten – die Kombination aus sehr strategischem Arbeiten und einer gewissen Kreativität und Lockerheit. Meine Klienten im Konsumgüter- und Modeumfeld sind wenig hierarchisch geprägt, wodurch man als Praktikantin eine vielleicht noch präsentere Rolle haben kann, als auf Teams bei hierarchischer organisierten Klienten.

Was nehmen junge Talente, die bei Dir ein Praktikum machen, aus den 8 bis 12 Wochen mit? Gerade am Anfang lernt man extrem viel. Ich habe in den ersten Wochen und Monaten Analyse- und Interviewtechniken, Strukturierung der Zusammenarbeit im Team und vieles mehr mitgenommen. Außerdem habe ich in meinen Teams auch sehr gute Projektleiter und Projektleiterinnen, von denen man viel lernen kann. Und natürlich stehe auch ich persönlich als Mentorin mit Ratschlägen zur Seite. Gerade auch wenn Praktikantinnen noch unsicher sind, welcher Karriereweg für sie der richtige ist.

Hast Du selbst besondere Unterstützung erfahren? Es gibt bei uns verschiedene Initiativen. Das Wichtigste ist aber, dass man einen Mentor oder eine Mentorin in der Firma findet, der bzw. die einen mit an die Hand nimmt und gute Ratschläge mit auf den Weg gibt. Und das gilt für Frauen und Männer gleichermaßen. Ich hatte das Glück, dass ich immer sehr gute Mentoren hatte und daher auch weiß, was einen guten Mentor ausmacht. Die Unterstützung, die ich damals bekommen habe, möchte ich jetzt gerne an die nächste Generation weitergeben.

Wie können Bewerberinnen sich gezielt für den Auswahltag vorbereiten? Sie können zum Beispiel Fallstudien üben. Dafür gibt es verschiedene Bücher zur Vorbereitung. Vielleicht auch nochmal mit einem Kommilitonen einen Case üben. Und dann ist eigentlich mein Ratschlag für den Bewerbungstag selbst, sich nach guter Vorbereitung einfach auf den Tag einzulassen. Auch wenn es mal nicht so gut läuft im ersten Gespräch – einfach weitermachen und nicht sofort aufgeben!

Was macht Dein Team besonders? Wir haben als Team viel Spaß zusammen. Ich hab seit zwei Wochen eine neue, ganz junge Kollegin im Team. Die meinte auf dem Weg zum Flughafen zu mir, sie hätte das Gefühl, jetzt in der Firma angekommen zu sein. Die Arbeit sei genau das, was sie machen wollte. Es sei einfach ein cooles Team, und auch das Thema und die Klienten würden ihr viel Spaß machen. Dadurch, dass man in der Firma die Möglichkeit hat, sich gezielt für konkrete Teams zu bewerben, kann man wirklich mit den Leuten zusammen arbeiten, mit denen es auf der persönlichen und inhaltlichen Ebene gut passt.

Bevorzugst Du bestimmte Studienhintergründe bei den Praktikantinnen? Eigentlich nicht. Der fachliche Hintergrund ist gar nicht so entscheidend. Wir nehmen gerne auch vermeintlich unerwartete Profile, wie Mediziner, Geistes- oder Sozialwissenschaftler.

Hast Du noch einen persönlichen Rat, den Du den Bewerberinnen mit auf den Weg geben möchtest? Also mein Rat ist ganz einfach: Bewerbt Euch! Probiert’s einfach aus! Es ist ein sehr spezieller Beruf, der sich beispielsweise durch die Reisetätigkeit oder die Beschäftigung mit immer wieder neuen Themen von vielen anderen Berufen unterscheidet. Deswegen muss man es einfach ausprobieren, um für sich herauszufinden, ob es was für einen ist. Und wenn einem Beratung Spaß macht, ist es wirklich ein sehr bereichernder Beruf.  

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